Op-Mindestmengen

DKG schlägt Korridore für Kliniken vor

Veröffentlicht: 04.06.2019, 17:04 Uhr

GÜTERSLOH/BERLIN. Nach einer Analyse des Science Media Centers, der Weissen Liste und der Bertelsmann Stiftung werden Mindestmengen für bestimmte Operationen, die viel Erfahrung erfordern, teilweise von Krankenhäusern nicht eingehalten. Das geht aus einer Auswertung der Qualitätsberichte hervor.

So nahmen im Jahr 2017 459 von 1157 Kliniken (39,7 Prozent) komplexe Eingriffe vor, obwohl sie die vorgegebenen Fallzahlen unterschritten. Das entspricht laut Studienautoren bundesweit etwa 4300 Operationen.

Dass Mindestmengen für Operationen nicht eingehalten werden, habe häufig den Grund, dass zulässige Ausnahmen oder Notfallsituationen bei Patienten vorliegen, erklärt die Deutsche Krankenhausgesellschaft zu den Vorwürfen.

Zum Teil handele es sich auch nur um geringfügige Unterschreitungen. Der Verband schlägt daher „Korridore“ vor, die eine Teilnahme der Kliniken an der Versorgung ermöglichen. (dpa)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
COPD ist nicht nur eine Raucherkrankheit

Viele Risikofaktoren

COPD ist nicht nur eine Raucherkrankheit

Arznei-Roulette in Altenheimen?

Polypharmazie

Arznei-Roulette in Altenheimen?

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen