Novo Nordisk

Diabetes rückt noch stärker in den Fokus

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KOPENHAGEN. Der dänische Pharmahersteller Novo Nordisk will seine Forschungs- und Entwicklungsressourcen künftig noch stärker auf die Kernkompetenz Diabetes und dessen Begleiterkrankungen ausrichten. Sämtliche Entwicklungsprojekte zu Autoimmunerkrankungen, einem bisherigen zweiten F&E-Schwerpunkt, wolle man einstellen, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Die Entscheidung folge einer Portfolioanalyse sowie dem kürzlich erfolgten Abbruch des bisher fortgeschrittensten Antikörper-Projekts, eines IL-20-Inhibitors gegen Rheumatoide Arthritis. Von dem Rückzug aus der Antikörperforschung seien unmittelbar rund 400 Mitarbeiter betroffen.

Etwas mehr als die Hälfte könne man nach heutiger Einschätzung an anderen Stellen im Unternehmen weiterbeschäftigen, heißt es. Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern über einen Sozialplan hätten bereits begonnen.

Novo Nordisk will alle noch laufenden klinischen Studien gegen Autoimmunerkrankungen in den kommenden sechs Monaten beenden. Insgesamt fielen durch diese jüngste strategische Neuorientierung für das Geschäftsjahr 2014 Einmalkosten von rund 700 Millionen Kronen (94 Millionen Euro) an.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat Novo Nordisk 42 Milliarden Kronen umgesetzt (+7,0 Prozent in lokalen Währungen) und den Nettogewinn um sechs Prozent auf 13,5 Milliarden Kronen (1,8 Milliarden Euro) verbessern können. (cw)

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