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Jubiläumsausgabe

ONKOdigital X: Wo steht die Digitalisierung in der Onkologie im Jahr 2026 wirklich?

Dr. Johannes Bruns war einer der ersten Gäste der ONKOdigital-Reihe, die seit 2021 die Digitalisierung in der Onkologie begleitet. Kurz vor dem Ruhestand zieht der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft bei der Jubiläumsausgabe am 17. Juni mit namhaften Gästen Bilanz.

Veröffentlicht:
Eineals 3D-Rendering dargestellte Krebszelle in einem Fadenkreuz.

Wie die Digitalisierung die Onkologie verbessern kann: Die Frage steht im Zentrum der Veranstaltungsreihe ONKODigital, die am 17. Juni ihre 10. Auflage hat.

© freshidea - stock.adobe.com

Berlin. Der scheidende Generalsekretär Dr. Johannes Bruns sieht in der Onkologie ein wichtiges Feld, um die digitale Transformation im Gesundheitswesen in ausgewählten Medizinbereichen voranzubringen.

Porträt von Johannes Bruns

20 Jahre im Dienste der Onkologie: Dr. Johannes Bruns.

© Georg Roither

„Die Onkologie bietet sich als Bereich an, um etwa im Bereich der Urologie einen medizinischen Kernstrang an relevanten Informationen von der Diagnose über die Therapie und Nachsorge digital abzubilden“, so Bruns. Der Arzt arbeitete rund 20 Jahr als Generalssekretär der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und übergibt sein Amt aus Altersgründen zum 1. Juli an Nachfolgerin Dr. Konstanze Blatt.

10. Ausgabe der digitalen Diskussionsplattform

Am 17. Juni wird er einer der hochkarätigen Gäste der Jubiläumsausgabe von OnkoDigital sein. Die 10. Ausgabe der Diskussionsplattform von Springer Medizin und Pfizer steht unter dem Titel „ONKOdigital X – Von der Vision zur Wirklichkeit“.

Bruns war bereits einer der Gäste der ersten Auflage vor knapp fünf Jahren im November 2021. Sein Resümee der zurückliegenden Jahre der Digitalisierung scheint auf den ersten Blick ernüchtern: „Die elektronische Patientenakte (ePA) soll die Basis der Versorgungsrealität werden“, beschreibt Bruns das Ziel. „Der Weg ist aber noch wahnsinnig lang.“

Wo die Hebel in der Digitalisierung liegen

Wo die Digitalisierung in der Onkologie im Jahr 2026 wirklich steht und wo Hebel für die weitere Entwicklung liegen, darüber diskutieren neben dem DKG-Generalsekretär etwa die Digitalisierungsexpertin Professorin Sylvia Thun, Urologie-Klinikdirektor Professor Thorsten Schlomm und die Patientenvertreterin Alexandra von Korff. (gab)

#ONKOdigital – Digitale Transformation in der Onkologie

Die 10. Ausgabe findet als digitaler Livestream am Mittwoch, 17. Juni 2026, von 17 bis 18.30 Uhr statt.

Als Gäste bei der Jubiläumsveranstaltung sind dabei:

  • Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär, Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG), Berlin
  • Dr. Anna Finger, Stellv. Vorsitzende, Junge Ärztinnen und Ärzte, Hartmannbund, Hamburg
  • Alexandra von Korff, Communication Manager & Patient Representative, patients today, Köln
  • PD Dr. Moritz Middeke, Geschäftsführender Oberarzt, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden
  • Prof. Dr. Thorsten Schlomm, Direktor der Klinik für Urologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Dr. Sylvia Thun, Direktorin, Core-Unit eHealth und Interoperabilität, Charité, Berlin

Moderiert wird die Veranstaltung von Kerstin Mitternacht, Redakteurin der Ärzte Zeitung, und Matthias Gabriel, Leitung Themenentwicklung Politik & Debatte.

Alle Infos und kostenfreie Anmeldung zum Livestream unter: www.aerztezeitung.de/Kooperationen/Onkodigital

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