"Meine Gesundheit"

Digitale Plattform für Privatversicherte wächst

Die HUK-Coburg beabsichtigt, bei "Meine Gesundheit" einzusteigen. Damit würde die Plattform dann fast der Hälfte aller Vollversicherten in der Privaten Krankenversicherung zur Verfügung stehen.

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Mit der HUK-Coburg will der fünfte private Krankenversicherer bei "Meine Gesundheit" einsteigen.

Mit der HUK-Coburg will der fünfte private Krankenversicherer bei "Meine Gesundheit" einsteigen.

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KÖLN. Das elektronische Portal "Meine Gesundheit" gewinnt immer mehr an Reichweite. Mit der HUK-Coburg will sich jetzt der fünfte private Krankenversicherer beteiligen, das Kartellamt muss noch zustimmen.

Die Plattform würde dann fast der Hälfte aller Vollversicherten und einem Großteil der Beamten zur Verfügung stehen.

"Meine Gesundheit" ist ein Joint Venture der Axa und der CompuGroup Medical (CGM). Mitte 2017 haben sich auch der PKV-Marktführer Debeka und die Versicherungskammer Bayern beteiligt.

Kernstück des Portals ist eine elektronische Gesundheitsakte. Ein solches Angebot für ihre Versicherten hätte die HUK-Coburg nicht allein stemmen können, sagt Vorstand Dr. Hans-Olav Her¢y der "Ärzte Zeitung".

Manager sieht Politik in der Pflicht

Zurzeit sind verschiedene Lösungen für elektronische Akten am Markt. "Für uns ist ‚Meine Gesundheit‘ die beste Variante." Grund ist die Arztanbindung über CGM.

"Wenn eine elektronische Patientenakte mehr sein soll als ein Schaufenster-Produkt, dann braucht man strukturierte Daten, und die bekommt man nicht von den Versicherten", betont Her¢y.

Der Manager sieht hier auch die Politik in der Pflicht. "Die Leistungserbringer müssen verpflichtet werden, Versicherten die Daten auf Wunsch elektronisch zur Verfügung zu stellen." Bei "Meine Gesundheit" können Ärzte Daten und Dokumente in der Akte ablegen.

Eine wichtige Funktion von "Meine Gesundheit" ist das digitale Rechnungsmanagement. Um die Anbindung der Beihilfestellen voranzutreiben, könnte es helfen, dass der Löwenanteil der Beamten bei Debeka, HUK-Coburg, Versicherungskammer Bayern oder der zu Axa gehörenden DBV versichert ist.

"Wenn die vier Unternehmen zusammen mit großen Beihilfestellen reden, kann man vielleicht konstruktive Lösungen finden", sagt Her¢y. (iss)

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: "Meine Gesundheit": Konkretes Zielbild

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