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Dürr: Zu Unrecht von der Börse abgestraft

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"Dürr mit gutem Ergebnis und positivem Ausblick", titelt der Lackieranlagenbauer aus dem Schwabenland in seiner neuesten Pressemitteilung. "Gut" erschien Anlegern aber nicht gut genug. Sie drückten vergangenen Dienstag erst einmal die Verkaufstaste. Dabei haben die Schwaben unbestreitbar ein gutes Nettoergebnis erzielt (+26 Prozent).

Offenbar stoßen sich Börsianer am Auftragseingang, der bislang acht Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres liegt. Das Amerika-Geschäft kann die Nachfrageschwäche in Europa nur teilweise ausgleichen, weshalb die Geschäftsführung für 2014 eher vorsichtig kalkuliert.

Wir sind optimistischer, der Aufbau zusätzlicher Produktionskapazitäten in den Schwellenländern und Modernisierungsinvestitionen rund um den Globus sollten für ein Wachstum von fünf Prozent beim Umsatz und neun Prozent beim Nettogewinn reichen.

Auf dieser Basis ist die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhaltnis von 14 zwar kein ausgesprochenes Schnäppchen. Gemessen am Cashflow ist sie aber günstig. Anleger nutzen den jüngsten Rücksetzer zum Einstieg und sichern Positionen mit Stopp bei 49 Euro ab.

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