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Gesundheitskarte

E-Impfpass lässt noch auf sich warten

Im Februar hat die Bundesregierung berichtet, dass bereits an der Digitalisierung des Impfausweises gearbeitet wird. Doch die Umsetzung wird wohl noch etwas dauern.

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BERLIN. Unter den ersten medizinischen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte wird noch keine digitalisierte Fassung des Impfausweises sein. Darauf hat der Telematikbeauftragte der Bundesärztekammer Dr. Franz Bartmann auf Anfrage der "Ärzte Zeitung" hingewiesen.

"Impfdaten sind nicht Gegenstand des Notfalldatensatzes", so Bartmann. Zur Erinnerung: Der Notfalldatensatz auf der Gesundheitskarte soll im Herbst in Westfalen-Lippe getestet werden. Er ist neben dem E-Medikationsplan die erste medizinische Anwendung für die Karte und die dahinter liegende Telematikinfrastruktur.

Es stehe zwar im Koalitionsvertrag, dass Impfpass, Mutterpass und Untersuchungsheft digital gespeichert werden sollen, aber bisher sei das nicht konkretisiert worden, erläutert Bartmann. Bereits das E-Health-Gesetz verweise auf ein E-Patientenfach auf der Karte, aber auch hier sei noch keine konkrete Umsetzung in Sicht.

Die Bundesregierung hat allerdings bereits im Februar in einer Antwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion darauf verwiesen, dass es im Zuge der Einführung der elektronischen Gesundheitsakte und elektronischen Patientenakte bereits Spezifikationsvorschläge für Impfpass-Schnittstellen gebe. Diese sollen eine digitale Verarbeitung von Impfdaten ermöglichen. Die Vorschläge würden dann in das Interoperabilitätsverzeichnis der Gematik eingetragen.

Auch in der PKV geht die Entwicklung weiter. Im Dezember 2017 hat die DKV eine App für eine E-Akte gestartet. Auch Impfpässe sollten darüber elektronisch gespeichert werden können. (ger)

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