Einzelhandel im Fokus des Fondsgeschäfts

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NEU-ISENBURG (ava). Initiatoren geschlossener Immobilienfonds setzen bei der Suche nach Neugeschäft verstärkt auf Einzelhandelsobjekte. Angeboten werden Anteile an Fonds, die Läden oder Fachmarktzentren an Penny-Markt, Kaufland und andere vermieten. Nach dem Prinzip: Butter, Brot und Milch werden auch dann gekauft, wenn die Zeiten unsicher sind, erhoffen sich Initiatoren und Fondzeichner eine sichere Geldanlage.

Der Feri Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle 2010 zufolge machten die Beteiligungen an Einzelhandeslimmobilien im Jahr 2009 knapp ein Drittel des gesamten Investitionsvolumens an Immobilienfonds aus.

Anleger finanzieren mit den Einzelhandelsfonds jedoch in der Regel nicht Objekte an Top-Standorten, sondern vor allem auf dem flachen Land: Grund: 60 Prozent der Einzelhandelsumsätze werden auf dem Land getätigt. Das geht aus einer aktuellen Studie der Deutschen Hypothekenbank hervor. Unter dem Strich rechnet sich ein Fonds jedoch nur, wenn er die Immobilie am Ende der Laufzeit zu einem guten Preis verkaufen kann. Endet der Mietvertrag, ziehen die Discounter aber häufig aus und siedeln sich woanders neu an. Dann einen Nachmieter und anschließend einen Käufer zu finden, kann schwierig werden.

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