Eli Lilly 2009 wieder in der Gewinnzone

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BAD HOMBURG. (cw). Nach einem starken Verlust wegen der ImClone-Übernahme ist Eli Lilly im Geschäftsjahr 2009 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Auch in Deutschland konnte der US-Pharmahersteller seinen Umsatz steigern. Im Konzern nahm er 2009 um sieben Prozent auf 21,8 Milliarden Dollar (16,1 Milliarden Euro) zu. Der Gewinn nach Steuern betrug 4,3 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro).

2008 schrieb Lilly zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) Verlust. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, erhöhten sich seine Verkäufe in Deutschland im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf knapp 502 Millionen Euro. Nicht zuletzt die erfolgreiche Verteidigung des Zyprexa®-Patents vor Gericht habe sich positiv auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt. 2007 hatte das Bundespatentgericht in München erstinstanzlich das Patent für Zyprexa® (Olanzapin) von Eli Lilly für nichtig erklärt. Mitte Dezember 2008 hatte der Bundesgerichtshof das Zyprexa®-Patent von Lilly rechtskräftig wiederhergestellt.

Nach dem Urteil des BGH musste jeder Vertrieb von generischem Olanzapin eingestellt werden. Im Prozess war von 238 Millionen Euro Verlust für Lilly Deutschland durch die Generika-Produkte die Rede. Als wichtige Neueinführung in laufenden Jahr kündigt Lilly Deutschland Adcirca® (Tadalafil) an. Der gefäßerweiternde Wirkstoff, der bereits in Form des Potenzmittels Cialis® im Markt ist, hat kürzlich auch die Zulassung zur Therapie der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) erhalten.

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