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Landärzte

Erster Hausarzt aus Ungarn-Stipendium startet in Zwickau

Seit 2013 zahlt die KV Sachsen heimischen Medizinstudenten das Studium im ungarischen Pécs. Jetzt beginnt sich dies für die Versorgung im Freistaat auszuzahlen.

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Dresden. Elf Jahre nach Beginn des Programms des deutschsprachigen Medizinstudiums im ungarischen Pécs soll demnächst der erste Arzt in Sachsen seine Arbeit beginnen. „Der erste Hausarzt, den wir ausgebildet haben, wird seine Tätigkeit in Zwickau aufnehmen“, sagte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Freitag in Dresden. „Im kommenden Jahr werden voraussichtlich vier weitere Hausärzte folgen.“ Seit dem Start des Programms im Jahr 2013 hätten 187 Frauen und Männer daran teilgenommen, 50 davon befänden sich derzeit in der Facharztweiterbildung.

Im September sollen demzufolge 41 Frauen und Männer im neuen Jahrgang ihr Studium in Pécs beginnen. 2023 waren 32 der geförderten 40 Plätze besetzt worden, 2022 waren es 36 gewesen. Im Anschluss an das Studium absolvieren die Teilnehmer die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Sachsen und müssen danach für mindestens fünf Jahre hausärztlich in Sachsen außerhalb der Städte Leipzig, Markkleeberg, Dresden und Radebeul tätig sein. (sve)

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