Medizinphysik

Expertise in Radiotherapie prämiert

Der Kieler Medizinphysiker Dr. Oliver Blanck erhält den IDMP Award der Internationalen Organisation für Medizinphysik.

Veröffentlicht:

Kiel. Die International Organisation for Medical Physics (IOMP) hat dem Kieler Wissenschaftler Dr. Oliver Blanck den IDMP Award of the International Organisation for Medical Physics für herausragende Leistungen in der Medizinphysik verliehen. Der Medizinphysiker ist Mitglied der Medizinischen Fakultät an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Kiel. Mit dem Preis würdigt der Fachverband das Bestreben, die Medizinphysik einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Blanck leitet die Medizinphysik sowie die Forschung und Entwicklung an dem Saphir Radiochirurgie Zentrum in Frankfurt am Main und Norddeutschland, wo laut UKSH am CyberKnife Radiochirurgie System stereotaktische Hochpräzisions-Strahlentherapie im ganzen Körper durchgeführt wird. Derzeit ziehe das CyberKnife System aus Güstrow, wo es zehn Jahre lang unter multipler universitärer Kooperation betrieben worden sei, nach Kiel ins Karl-Lennert-Krebszentrum Nord des UKSH um. Durch den Umzug solle die Patienten-Versorgung des UKSH verbessert werden, da die Patientinnen und Patienten dann direkt in Kiel aus einer Hand alle modernen strahlentherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten angeboten bekommen können.

Blanck koordinierte an der Klinik für Strahlentherapie des UKSH Campus Kiel mehrere klinische Studien, darunter die HYPOSTAT Studien (Hypofraktionierte Stereotaktische Strahlentherapie in fünf Sitzungen für lokal begrenzte Prostatatumore) und die innovative RAVENTA Studie (Radiochirurgie für therapierefraktäre ventrikuläre Tachykardien). (maw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Durvalumab im Real-World-Vergleich

© Springer Medizin Verlag

ED-SCLC

Durvalumab im Real-World-Vergleich

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Abb. 1: Finale Analyse der SPOTLIGHT-Studie zum fortgeschrittenen, Claudin-18.2-positiven und HER2-negativen Adenokarzinom des Magens/AEG: Gesamtüberleben (PPS-Population)

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [8]

Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Zolbetuximab: Standardtherapie bei CLDN18.2+/HER2− Magenkarzinomen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

KV Thüringen

Akutpraxis in Gera: Praxismodell gegen den Ärztemangel

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Lesetipps
Nie wieder spritzen? Small Molecules wie Orforglipron (C48H48F2N10O5) haben viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Inkretinmimetika, etwa orale Einnahme, leichtere Lagerung und niedrigere Kosten.

© Kassandra / stock.adobe.com

Innovative Diabetestherapie

Nicht-peptidische GLP-1-Rezeptoragonisten am Start

Eine Frau sitzt einem älterem Arzt gegenüber.

© Jonas Glaubitz / stock.adobe.com

Nachsorge

Welche Unterstützung Krebspatienten von ihren Hausärzten erwarten

Eine Frau fässt sich mit den Händen an die Brust

© Art_Photo / stock.adobe.com

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?