Sachsen

Falsch behandelt? Mann greift Rettungssanitäter an

Ein alkoholisierter Mann bedroht in Dresden von ihm herbeigerufene Rettungssanitäter. Die Polizei musste einschreiten und beschlagnahmte mehrere Dinge in seiner Wohnung.

Veröffentlicht:

Dresden. Ein 44 Jahre alter Mann hat Anfang der Woche in Dresden Mitarbeiter des Rettungsdienstes mit einer Waffe bedroht. Der Mann habe zuvor mehrfach beim Rettungsdienst angerufen, teilte die Polizei in Dresden mit. Als die Sanitäter sich um den Mann hätten kümmern wollen, habe er sich falsch behandelt gefühlt und sie unvermittelt mit einer Waffe bedroht.

Die Rettungskräfte hätten sich ins Freie retten und die Polizei verständigen können. Polizisten hätten den Beschuldigten später unbewaffnet außerhalb seiner Wohnung gestellt. In der Wohnung hätten die Beamten die Waffe sichergestellt. Es handele sich dabei um eine Softair-Waffe. Zudem hätten die Polizisten Gaskartuschen und Gummigeschosse gefunden, die ebenfalls sichergestellt worden seien.

Der Mann habe rund 1,8 Promille Alkohol im Blut gehabt und müsse sich nun wegen Bedrohung verantworten. (sve)

Mehr zum Thema

„Unbefriedigende Rechtslage“

Liberale wollen Cannabis-Verordnungen entschlacken

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Welche Patienten mit Vorerkrankungen sollten prioritär geimpft werden? Dazu gibt es Empfehlungen.

Stellungnahme

DGIM: Vorerkrankte früher gegen COVID-19 impfen!