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Fieberhafte Suche nach Alternativen zu Tierversuchen

NEU-ISENBURG (maw). Ab 2013 greift in der EU ein Vermarktungsverbot für alle mit Hilfe von Tierversuchen entwickelten Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe. Laut Experten ist es mit den bisherigen Ansätzen nicht möglich, das Ziel in zwei Jahren zu erreichen, wie die Universität des Saarlandes informiert.

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Bisher erfolgten deren Angaben zufolge eine Million Tierversuche jährlich in der EU zur Sicherheitsüberprüfung von Substanzen in der Chemie-, Pharma- und Kosmetikbranche. Die EU und die Kosmetikindustrie versuchen nun alternative In-vitro-Toxizitätstests zu entwickeln.

Mit 50 Millionen Euro unterstützen sie sechs wissenschaftliche Clusterprojekte in der europäischen Forschungsinitiative SEURAT (Safety Evaluation Ultimately Replacing Animal Testing). Neuartige Verfahren zur Vermeidung von Tierversuchen in der Kosmetikindustrie sollen dort generiert werden.

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