Direkt zum Inhaltsbereich

Frühchen-Skandal in Bremen: Keime seit 2005?

Drei Säuglinge starben, eine ganze Klinikstation wurde wochenlang geschlossen - der Bremer Frühchen-Skandal ist noch nicht ausgestanden. Jetzt kommen neue Details ans Tageslicht: Offenbar wurden die Keime schon Jahre zuvor in der Klinik nachgewiesen.

Veröffentlicht:
Klinikum Bremen-Mitte: Klebsiellen schon seit 2005?

Klinikum Bremen-Mitte: Klebsiellen schon seit 2005?

© Ingo Wagner / dpa

BREMEN (cben/eb). Weitere Bremer Frühchen mit Klebsiellen besiedelt? Nach Informationen von "Radio Bremen" sind bereits im Jahr 2005 diese Keime im Klinikum Bremen-Mitte aufgetaucht.

Bei sechs Frühgeborenen seien die Keime nachgewiesen worden, heißt es in einem Bericht des Senders.

Im vergangenen Jahr waren drei Frühgeborene auf der Frühchenstation des Klinikums nach Infektionen mit dem Keim Klebsiella pneumoniae gestorben.

Eine Sprecherin des Bremer Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno) schloss nicht aus, dass der Nachweis der Keime 2005 mit den drei toten Frühchen im vergangenen Jahr in Verbindung stehen könnte.

Nach Angaben des Klinikums habe es sich bei den Fällen von 2005 nicht um einen meldepflichtigen Ausbruch gehandelt, sondern um eine Häufung von Einzelfällen.

Allerdings sind laut Infektionsschutzgesetz (IfSG) Erkrankungen dann zu melden, wenn eine "örtliche und zeitliche Häufung auf eine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit hinweist".

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Lukrative Vorhaltefinanzierung

Vergütung sektorenübergreifender Versorgungseinrichtungen beschlossen

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Vaginalmykosen neu denken: Pathogenese, Zyklus und Therapie

© piyato | iStock

Vaginalmykose im Fokus

Vaginalmykosen neu denken: Pathogenese, Zyklus und Therapie

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Intimhygiene: Was die vaginale Schleimhaut wirklich braucht

© iStock / okskukuruza

Vaginale Gesundheit

Intimhygiene: Was die vaginale Schleimhaut wirklich braucht

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Abb. 1: Pharmakokinetik von Rezafungin bei einer Dosierung von 400mg, gefolgt von 200mg einmal wöchentlich

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [10]

Invasive Candida-Infektionen

Modernes Echinocandin – optimierte Eigenschaften und klinische Vorteile

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mundipharma Deutschland GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

162 Studien ausgewertet

Häufigkeit von zerebralen Aneurysmata nimmt zu

Lesetipps
Körpersprache ist stärker als das gesprochene Wort. Man kann aufgebrachten Patienten daher durchaus auch die Handfläche zeigen, also leicht ausgestreckter Arm, man zeigt die Handfläche und signalisiert dem Patienten „Stopp“, so Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.

© Doodeez / Stock.adobe.com

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Ärztin untersucht Schilddrüse

© Peakstock - stock.adobe.com

Systematische Ursachensuche

Therapierefraktäre Hypothyreose: Was steckt dahinter?