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Nierentransplantation

Fulda versorgt Patienten aus Nordhessen

Das Klinikum Fulda und das Klinikum Kassel kooperieren bei der Nierentransplantation. Operiert wird in Fulda, Vor- und Nachsorge erfolgen auch in Kassel.

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KASSEL. Das Klinikum Kassel partizipiert künftig an den Kapazitäten des Nierentransplantationszentrums Fulda. In Kassel sollen vor- und nachstationäre Versorgung erfolgen, in Fulda operiert werden. Damit, so Karsten Honsel, Geschäftsführer des Klinikums Kassel, "füllen wir auf der Karte der Transplantationszentren den bisher weißen Fleck Nordhessen".

Patienten, die nach eingehender Voruntersuchung für eine Transplantation in Frage kommen, sollen einem Entscheidungsgremium vorgestellt werden, das mit Ärzten aus Fulda und Kassel besetzt ist und die Transplantationsfähigkeit bestätigen muss. Es wird erwartet, dass "jährlich zehn bis fünfzehn Patienten aus Nordhessen für die gemeinsame Warteliste vorbereitet werden", heißt es in einer Mitteilung anlässlich der Bekanntgabe der Kooperation am Donnerstag.

Die nephrologische Abteilung des Kasseler Klinikums richte sich auch personell auf die Zusammenarbeit mit Fulda ein und habe für Transplantations-Patienten zusätzlich direkte Ansprechpartner abgestellt, die Beratung- und Koordinationsaufgaben übernehmen. Nach einer Op könnten die Patienten im Klinikum Fulda bleiben oder auf Wunsch auch in Kassel weiterbehandelt werden, heißt es.

Das vor 16 Jahren am Klinikum Fulda gegründete Zentrum weist den Angaben zufolge überdurchschnittlich gute Transplantationsüberlebensraten auf. (cw)

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