Direkt zum Inhaltsbereich

Nierentransplantation

Fulda versorgt Patienten aus Nordhessen

Das Klinikum Fulda und das Klinikum Kassel kooperieren bei der Nierentransplantation. Operiert wird in Fulda, Vor- und Nachsorge erfolgen auch in Kassel.

Veröffentlicht:

KASSEL. Das Klinikum Kassel partizipiert künftig an den Kapazitäten des Nierentransplantationszentrums Fulda. In Kassel sollen vor- und nachstationäre Versorgung erfolgen, in Fulda operiert werden. Damit, so Karsten Honsel, Geschäftsführer des Klinikums Kassel, "füllen wir auf der Karte der Transplantationszentren den bisher weißen Fleck Nordhessen".

Patienten, die nach eingehender Voruntersuchung für eine Transplantation in Frage kommen, sollen einem Entscheidungsgremium vorgestellt werden, das mit Ärzten aus Fulda und Kassel besetzt ist und die Transplantationsfähigkeit bestätigen muss. Es wird erwartet, dass "jährlich zehn bis fünfzehn Patienten aus Nordhessen für die gemeinsame Warteliste vorbereitet werden", heißt es in einer Mitteilung anlässlich der Bekanntgabe der Kooperation am Donnerstag.

Die nephrologische Abteilung des Kasseler Klinikums richte sich auch personell auf die Zusammenarbeit mit Fulda ein und habe für Transplantations-Patienten zusätzlich direkte Ansprechpartner abgestellt, die Beratung- und Koordinationsaufgaben übernehmen. Nach einer Op könnten die Patienten im Klinikum Fulda bleiben oder auf Wunsch auch in Kassel weiterbehandelt werden, heißt es.

Das vor 16 Jahren am Klinikum Fulda gegründete Zentrum weist den Angaben zufolge überdurchschnittlich gute Transplantationsüberlebensraten auf. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Deutsche Apother- und Ärztebank

Apobank vereint Kreditkarte und Organspendeausweis

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Lesetipps
Dreidimensionale gerenderte Darstellung der Anatomie des menschlichen Herzens.

© PIC4U / stock.adobe.com

Schutzmechanismus entdeckt?

Warum Krebs im Herzen selten vorkommt

Eine Frau hat einen kleinen Ventilator in der Hand.

© Marcus Brandt/dpa

Auf einen Blick

Unsere Beiträge zum Thema Hitze in der Übersicht