Geld und Vermögen

Geld-Experten geben Tipps zur Kapitalanlage

NEU-ISENBURG (ava). Die Preise steigen immer schneller. Für 2008 rechnet die Bundesbank mit einer Inflationsrate von drei Prozent, das ist so viel wie seit 14 Jahren nicht mehr. Viele Ärzte haben für ihr Alter mit Geldanlagen vorgesorgt und bangen jetzt um ihre Zinserträge. Wer wissen will, wie er seine Anlagen inflationssicher machen kann, sollte am kommenden Dienstag, 17. Juni, zwischen 14 und 16 Uhr bei der "Ärzte Zeitung" anrufen.

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Vier Experten vom Bundesverband Deutscher Banken stehen dann einen Nachmittag lang den Lesern der "Ärzte Zeitung" Rede und Antwort für alle Fragen rund um Geldanlage, Abgeltungssteuer und Inflation.

Private Steuern und Inflation fressen die Rendite von manchen Geldanlagen auf. Mit Bundesschatzbriefen beispielsweise "verliert" man zurzeit sogar Geld: Wer sie heute kauft, bekommt pro Jahr 3,75 Prozent Zinsen, doch davon geht bei vielen Anlegern schon mal ein Viertel als Abgeltungssteuer ans Finanzamt, knapp ein Prozentpunkt. Übrig bleiben 2,75 Prozent, 0,25 Prozent weniger als die Inflation derzeit ausmacht. Auch der durchschnittliche Tagesgeldzins von derzeit 3,3 Prozent reicht nicht, um die Kaufkraft zu erhalten. Wer sein Geld etwa auf dem Sparbuch angelegt hat, "verliert" jedes Jahr sogar zwei Prozent. Was also tun? Wie kann man sein Geld sicher und doch rentabel anlegen? Sind Aktien in Zeiten steigender Inflation eine gute Anlage? Ist jetzt überhaupt der richtige Zeitpunkt, Aktien zu kaufen? Sind Anleihen und Rentenfonds die bessere Alternative, und wenn ja, welche?

Wenn das Geld seinen Wert verliert, lohnt sich die Investition in feste Werte: in Grundstücke und Gebäude und andere Sachwerte? Sind Immobilien inflationssicher, und wenn ja, wo und in welcher Form sollte man investieren? In den 1990er Jahren sind auch einige Ärzte geschlossenen staatlichen Immobilienfonds aus Berlin aufgesessen, die jetzt vor der Insolvenz stehen. Die Anleger haften teilweise bis zum dreifachen Wert ihrer Anlage für die Verluste und müssen entsprechende Nachschüsse zahlen. Wie sieht es heute aus? Gibt es sichere Immobilienfonds? Worauf muss man achten?

Oder bringt die neue Tagesgeldanleihe des Bundes mehr Sicherheit für Anleger? Ab 1. Juli ist sie zu erwerben und wirft vermutlich etwa 3,74 Prozent Zinsen, nach Steuern und Inflation also wiederum "unter Wasser". Sind hier inflationsindexierte Bundesanleihen, deren Verzinsung sich an die Inflationsrate anpasst, die bessere Alternative? Diese und alle anderen Fragen zu Geldanlage, die den Lesern der "Ärzte Zeitung" unter den Nägeln brennen, werden am Dienstag, 17. Juni von 14 bis 16 Uhr bei der Telefonaktion der "Ärzte Zeitung" von vier Experten des Bundesverbandes Deutscher Banken beantwortet. Rufen Sie an!

Diese Experten beantworten Ihre Fragen

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