Kamerun

Gemeinsamer Kampf gegen Filariosen

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BUEA/DARMSTADT. Von parasitären Würmern verursachte Filariosen wie die Onchozerkose und die Loa-Loa-Filariose stellen für Kamerun eine große Herausforderung dar. In Zusammenarbeit mit der Universität von Buea will der Darmstädter Pharmakonzern Merck hier den Kampf forcieren, wobei der Schwerpunkt auf makrofilariziden Wirkstoffen liege. Merck werde zu dieser gemeinnützigen Partnerschaft Inhibitoren aus seiner Substanzbibliothek beisteuern, die als vielversprechend für die Behandlung mehrerer parasitärer Erkrankungen gelten.

Fidelis Cho-Ngwa, Leiter der Biotechnologie an der Universität von Buea, werde beim Screening der bereitgestellten Inhibitoren federführend sein. Das Projekt solle zur Bewältigung ungedeckter medizinischer Bedürfnisse Wirkstoffe finden, die eine wirksame, nebenwirkungsfreie Behandlung von Filariosen-Patienten erlauben.

Die Kooperation von Merck und der kamerunischen Universität sei strategischer Bestandteil der Initiative "Zugang zu Gesundheit" ("Access to Health", A2H) des Unternehmens und wurde von WIPO Re:Search in Genf vermittelt, einer offenen Innovationsplattform, deren Träger die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ist. Die Plattform wolle die Wirkstoffforschung im Frühstadium auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten durch den Austausch geistigen Eigentums und Know-hows beschleunigen. (maw)

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