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Repräsentative Umfrage des ZVEI

Gesundheitspersonal wünscht sich bessere Digitalinfrastruktur

Die digitale Gesundheitsinfrastruktur hält das medizinische Personal allenfalls für befriedigend. Die Gesundheitsberufe wünschen sich mehr Anstrengungen bei der Vernetzung, das zeigt eine Umfrage des ZVEI.

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Frankfurt/Main. Eine stärkere Vernetzung der Gesundheitsinfrastruktur wünscht sich eine Mehrheit des medizinischen Personals in Deutschland. Davon versprechen sich die Gesundheitsberufe Erleichterungen für die eigene Arbeit sowie eine Verbesserung der Patientenversorgung. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die im Auftrag des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) vorgenommen wurde.

Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten gaben einer ZVEI-Mitteilung von Donnerstag zufolge an, die stärkere Vernetzung von Geräten und IT-Systemen über alle Sektoren des Gesundheitssystems hinweg werde zu einer verbesserten Patientenversorgung führen. Gleichzeitig sei über die Hälfte der Befragten (rund 55 Prozent) überzeugt, dass der durchgängige Datenaustausch zwischen Medizingeräten und IT-Systemen während des gesamten Diagnose- und Behandlungsprozesses eine Erleichterung der Arbeit mit sich bringe.

Netz ist noch nicht dicht genug

Gut jeder Dritte habe angegeben, medizinische IT-Anwendungen wie etwa Informationssysteme für das Labor, in der Kardiologie oder in der Intensivmedizin, häufig im Alltag zu nutzen. Allerdings bewerteten 63 Prozent den aktuellen Stand der umfassend vernetzten Gesundheitsinfrastruktur nur mit ausreichend bis mangelhaft.

„Die verschiedenen Digitalgesetze im Gesundheitsbereich müssen weiterentwickelt und praxistauglich umgesetzt werden“, forderte deshalb Hans-Peter Bursig, ZVEI-Bereichsleiter Gesundheit. Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat für ZVEI rund 1.000 Erwerbstätige im Gesundheitswesen befragt. (eb)

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