Arzneiregress

Hecken gegen Quoten für Innovationen

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BERLIN. Regionale Arzneimittelvereinbarungen zwischen KVen und Kassen sollen künftig nicht mehr positive frühe Nutzenbewertungen zu Lasten von Vertragsärzten konterkarieren. Das hat der GBA-Vorsitzende Josef Hecken gestern bei einem Arzneimittel-Symposion von RS-Medical-Consult in Berlin angekündigt.

Hintergrund sind beispielsweise regionale Quotenregelungen für die Verordnungsfähigkeit von Sofosbuvir, mit denen Ärzte in Regressgefahr gebracht werden. Im Rahmen des bald zu Ende gehenden Pharma-Dialogs strebt Hecken ein Reglement an, mit dem solche Widersprüche zu den Ergebnissen der Nutzenbewertung verhindert werden. Sofosbuvir sei - trotz hohen Preises - ein Arzneimittel, das das GKV-System entlasten könne. (HL)

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