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ePA für alle

Hessische Kassen werben für elektronische Patientenakte

Die hessischen Krankenkassen haben angefangen, ihre Versicherten über die elektronische Patientenakte zu informieren, nächstes Jahr soll es losgehen.

Veröffentlicht:

Frankfurt. Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) nimmt Fahrt auf. Die Krankenkassen in Hessen haben damit begonnen, ihre Versicherten anzuschreiben und sie mit Informationen zu versorgen. Die ePA soll Informationen zu Befunden, Diagnosen und Therapiemaßnahmen enthalten. Ziel ist es, dass Ärztinnen und Ärzte alle relevanten Informationen und Dokumente auf einen Blick haben.

Die Techniker Krankenkasse (TK) beispielsweise schreibt die Versicherten in mehreren Wellen bundesweit an. Bis zum Winter will die TK alle Kunden kontaktiert haben. Auch die AOK Hessen informiert ihre Versicherten aktuell zu diesem Thema.

Für Patienten bietet die Akte viele Vorteile, wie die TK ausführt: „Sie haben keinen Papierkram mehr. Infos zu ihren Impfungen haben Sie immer griffbereit. Anstehende Vorsorge-Untersuchungen sehen Sie auf einen Blick. Sie wissen, welche Medikamente und Leistungen abgerechnet wurden.“

Versicherte haben auch die Möglichkeit, eigene Dokumente in die Akte zu laden, wie die AOK erklärt. „Dabei gelten höchste Datenschutz-Anforderungen, um die Gesundheitsdaten der Versicherten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Die E-Akte soll zum 15. Januar 2025 starten. Die Krankenkassen sind verpflichtet, „für alle gesetzlich Versicherten eine ePA anzulegen, sofern die Versicherten nicht widersprochen haben“, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung erklärt. Die Kassen sind daher nicht nur verpflichtet, ihre Kunden über die Akte zu informieren, sondern auch über die Möglichkeit des Widerspruchs. (dpa)

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