Direkt zum Inhaltsbereich

Statistik

Hochschulen gaben 2019 mehr Geld für die Behandlungen von Kranken aus

Die Ausgaben für Lehre, Forschung und Krankenbehandlungen an den medizinischen Einrichtungen summierten sich 2019 auf 29 Millionen Euro. Zu den Einnahmen trugen die Unikliniken 95 Prozent bei.

Veröffentlicht:

Wiesbaden. Im Jahr 2019 haben die öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland insgesamt 61 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamt (Destatis) hervor. Damit stiegen die Ausgaben gegenüber 2018 um rund 7 Prozent.

Größter Ausgabeposten seien mit 35,2 Milliarden Euro die Personalkosten der Hochschulen gewesen, heißt es in der Mitteilung zur Erhebung. Sie machten rund 58 Prozent der gesamten Hochschulausgaben aus. In den medizinischen Einrichtungen hätten die Universitäten 29,1 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aufgewendet. Das waren acht Prozent mehr als 2018. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen erhöhten sich dabei um acht Prozent auf 21,9 Milliarden Euro. 95 Prozent davon hätten die medizinischen Einrichtungen der Universitäten durch Honorare für die Behandlung von Patienten beigetragen.

Die Einwerbung von Drittmitteln der Hochschulen stieg im Jahr 2019 auf 8,7 Milliarden Euro (+ fünf Prozent). Wie in den Vorjahren zählten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2,7 Milliarden Euro), der Bund (2,5 Milliarden Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (1,5 Milliarden Euro) zu den größten Drittmittelgebern. Dabei blieben die Drittmittel aus der gewerblichen Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Die Drittmittel des Bundes erhöhten sich um 10 Prozent, während die Drittmitteleinnahmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft leicht zurückgingen (-1 Prozent). (kaha)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Klarstellung veröffentlicht

AOP-Katalog und Narkose-Leistungen: Wann die EBM-Abrechnung möglich ist

Ambulantisierung

WIdO-Chef: „Die Aufteilung nach Sektoren ist die Denke von gestern“

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband

Aktuelle Analyse von Krankenhausfällen

Krankenhaus-Report: Hohes Potenzial für Ambulantisierung in Deutschland

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

© HL

Herbstsymposium der Paul-Martini-Stiftung

Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung

Corona-Pandemie

Lockdowns: Ein hoher Preis für den Nachwuchs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Erfahrungen eines Hausarztes

40 Prozent Home-Office für Ärzte: Wie das funktionieren kann

Bewusster Verzicht

Was bringt Fasten bei Schmerz?

Lesetipps
Bus, der in Richtung Rauchfreiheit fährt.

© Thomas Reimer / stock.adobe.com

Zum Weltnichtrauchertag

Wie Sie Ihre Patienten beim Rauchstopp unterstützen können

Darstellung des Herzpflasters auf einem Herzen.

© Universitätsmedizin Göttingen

Herzinsuffizienz

Erste klinische Studie belegt Wirksamkeit des Herzpflasters