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Verband medizinischer Fachberufe

Höheres Kurzarbeitergeld für MFA gefordert

Der Verband medizinischer Fachberufe fordert neben erhöhtem Kurzarbeitergeld, dass steuerfreie Zulagen für die Fachberufe auch flächendeckend ankommen.

Veröffentlicht:

Bochum. Der Verband medizinischer Fachberufe (VmF) fordert in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, das Kurzarbeitergeld für Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte auf 80 Prozent zu erhöhen.

Die Fachangestellten könnten mit „60 bzw. 67 Prozent ihres bisherigen Nettolohns nicht überleben“, heißt es in dem Brief. Und weiter: „Außerdem sollten Zulagen für diese Berufe nicht nur steuerfrei sein, sondern es sollte sichergestellt werden, dass sie flächendeckend ankommen.“

Damit geht VmF der konform mit einer Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Vor den Beratungen des „Corona-Kabinetts“ an diesem Donnerstag hatte der DGB eine deutliche Aufstockung des gesetzlichen Kurzarbeitergeldes gefordert.

VmF: Leistungen während Corona-Pandemie angemessen honorieren

Die bisher geltenden Sätze von 60 und 67 Prozent des Nettoeinkommens, die bei Verdienstausfall wegen Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt werden, sollten befristet für drei Monate auf 80 und 87 Prozent angehoben werden, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur.

Vonseiten des VmF wird zudem die Bitte an Spahn gerichtet, dafür zu sorgen, dass die medizinischen Fachberufe für ihre Leistungen während der Corona-Pandemie angemessen honoriert werden, damit sie sich nicht „als blinder Fleck in der ambulanten Versorgung fühlen“. (mu/dpa)

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