Westfalen-Lippe

Hohes Interesse der Apotheker an TI-Anbindung

Die Mehrheit der Apotheker hat bereits den Heilberufsausweis und die Institutionenkarte geordert. Nun fehlt laut Apothekerkammer aber noch die Zertifizierung eines Konnektors für die Apotheken.

Veröffentlicht: 16.06.2020, 14:15 Uhr

Münster. Die Apotheker in Westfalen-Lippe bereiten sich auf ihre Anbindung an die Telematik-Infrastruktur vor, die Ende September abgeschlossen sein soll. Seit fünf Wochen können die Apotheker die dafür notwendigen elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) und Institutionenkarten (SMC-B) bestellen. Die Resonanz ist enorm. Sie haben nach Angaben der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) bereits 53 Prozent SMC-B und 49 Prozent eHBA geordert.

Anders als bei den Ärzten drohen den Apothekern keine Strafzahlungen bei einem verspäteten Anschluss. Das sei auch gar nicht notwendig, betont AKWL-Vizepräsident Frank Dieckerhoff. „Denn in unseren Reihen gibt es so gut wie niemanden, der den digitalen Fortschritt, sofern er denn den Patienten dient, Abläufe vereinfacht und den Datenschutz berücksichtigt, verweigert.“ Er verweist darauf, dass aber nach wie vor eine technische Hürde besteht: Bislang ist keiner der Konnektoren für die Apotheken zertifiziert. Dazu laufen noch zwei Anwendertests, einer davon in Westfalen-Lippe. (iss)

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