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Kommentar zur DGIM-App

IT-Projekt mit Zukunft

Philipp Grätzel von GrätzVon Philipp Grätzel von Grätz Veröffentlicht:

Smartphones und Tablet-Computer sind da, um zu bleiben. Mehr als jedes zweite in Deutschland neu gekaufte Handy ist ein Smartphone. Und Tablet-PC finden sich längst nicht mehr nur in hippen Coffee-Bars, sondern immer häufiger gerade auch bei Ärzten.

Die Geräte können im medizinischen Alltag sehr praktisch sein und, ja, Zeit sparen. Schon heute schauen viele Kollegen lieber per Smartphone in Arzneimitteldatenbanken, als zum Bücherregal zu laufen.

Mit Mobilgeräten lassen sich PubMed-Artikel einsehen, Kollegen kontaktieren und AWMF-Leitlinien herunterladen. Selbst Googeln kann bei der Patientenversorgung helfen, sofern man weiß, wonach man sucht.

Dass zunehmend auch medizinische Fachgesellschaften die neuen Medien entdecken, kann man nur begrüßen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin hat sich das Thema jetzt auf die Fahnen geschrieben.

Mit einer e.Akademie und einer Leitlinien-App zielt sie sowohl auf die Fortbildung als auch auf die tägliche Praxis. Das werden die Mitglieder honorieren. Die Herausforderung ist, die elektronischen Angebote aktuell und auf hohem Niveau zu halten.

Das dürfte eine trotz ihres dreistelligen Alters recht lebendige Fachgesellschaft aber hinkriegen.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Startschuss für die e.Akademie von DGIM und Springer

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