Wohnungspreise

Immowelt: Preisboom geht zu Ende

Die Kaufpreise von Bestandswohnungen stagnieren oder sinken in zehn von 14 Großstädten, so die Prognose des Branchenportals.

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Nürnberg. Seit Jahren kennen die Immobilienpreise nur eine Richtung: nach oben. Damit ist jetzt Schluss, prognostiziert das Branchenportal Immowelt. Bis Ende dieses Jahres würden die Kaufpreise von Bestandswohnungen „in 10 von 14 Großstädten stagnieren oder sinken“.

Die Vorhersage stützt sich auf eine Auswertung aktueller Angebote. Begründet wird die voraussichtliche Trendumkehr am Immobilienmarkt mit den zuletzt stark gestiegenen Zinsen für Baudarlehen, Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg sowie die hohe Inflation.

Weiter heißt es, in den meisten Städten würden die Preise stagnieren. Zu den Metropolen, in denen Preisrückgang zu erwarten sei, werden Berlin (-3,0 Prozent bis Dezember), Frankfurt (-5,0 Prozent), Leipzig (-4,0 Prozent), Nürnberg (-2,0 Prozent) sowie Stuttgart und Dortmund (jeweils -1,0 Prozent) gezählt. Moderate Preiszuwächse werden einzig für Bremen (+1,0 Prozent), Hamburg (+2,0 Prozent), Hannover (+3,0 Prozent) und München (+1,0 Prozent) in Aussicht gestellt.

Die Preiskorrekturen würden vermutlich nicht in allen Wohnklassen gleichermaßen stark ausfallen. Besonders bei älteren, unsanierten Wohnungen dürfte die Nachfrage „aber deutlich zurückgehen“, da der Kauf zusätzlich durch hohe Sanierungskosten und Handwerkermangel erschwert werde. (cw)

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