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Corona-Pandemie

Intensivregister für COVID-19-Fälle zeigt noch viel freie Kapazität

Die Zahl verfügbarer Intensivbetten für COVID-19-Fälle ist derzeit noch deutlich höher als die Zahl der intensivmedizinisch zu behandelnden Patienten.

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Berlin. Das Intensiv-Register erfasste am Freitag bereits 323 COVID-19-Fälle, die auf Intensivstationen behandelt wurden. Die Zahl der im gesamten Bundesgebiet behandelten Patienten lässt sich daraus nur bedingt abschätzen, da noch nicht alle Krankenhäuser Daten in das Register eingegeben haben. Gleichzeitig berichteten die Kliniken, dass binnen 24 Stunden, 4.814 Intensivbetten neu belegt werden könnten. Und dies decke nur einen Teil aller Klinikstandorte in Deutschland ab – die tatsächliche Zahl verfügbarer Intensivbetten liege also deutlich höher.

Die Hälfte ist schon dabei

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat das Intensivregister gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und der Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) entwickelt. Bis Freitag beteiligen sich rund 600 Intensivstationen, die auf 478 Klinikstandorte verteilt sind und etwa die Hälfte der deutschlandweit vorhandenen Kapazitäten repräsentieren.

Jede Klinik hat nach Angaben der DIVI ihren eigenen Zugang und aktualisiert selbstständig die freien und belegten Intensiv-Kapazitäten. Allerdings würden die Eingaben auf Plausibilität geprüft. (syc)
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