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Kooperation mit Uni Siegen

KVWL will Studierende für ländliche Regionen begeistern

Das Gemeinschaftsprojekt „Medizin neu denken“ will Attraktivität der ländlichen Regionen verbessern.

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Dortmund. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) lässt nicht nach in dem Bemühen, den ärztlichen Nachwuchs für die Niederlassung zu begeistern – insbesondere in den ländlichen Regionen. Die KV hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Universität Siegen für das dortige Modellprojekt „Medizin neu denken“ unterzeichnet. Einzelheiten der geplanten Kooperation stehen noch nicht fest.

Neue Ausbildungskonzepte geplant

Ein Ziel des Gemeinschaftsprojekts der Universitäten Bonn und Siegen ist es, neue Ausbildungskonzepte und Versorgungsmodelle für ländliche Regionen zu entwickeln. Digitalen Technologien soll dabei ein besonderer Stellenwert zukommen. Zum Projekt gehört auch der Studiengang „Humanmedizin Bonn-Siegen“.

25 Bonner Studierende sollen für die klinische Ausbildung an den Campus Siegen gehen. Das Konzept war vom Wissenschaftsrat allerdings im vergangenen Oktober heftig kritisiert worden.

„Medizin neu denken“ liefert laut der Uni Siegen eine Vision, wie auch in der Zukunft Menschen, die auf dem Land leben, mit Hochleistungsmedizin versorgt werden können. Damit sich Ärzte an der Erprobung von Versorgungsprojekten beteiligen können, müsse die KVWL mit im Boot sein. Die KV will der Universität auch Daten und Auswertungen für Forschungszwecke zur Verfügung stellen.

Informationsangebot erweitert

Die KVWL ihrerseits hat großes Interesse, frühzeitig Kontakt mit Medizinstudierenden zu bekommen, um sie über die Möglichkeiten einer Niederlassung zu informieren und ihnen neue Versorgungsmodelle anzubieten. „Genau das wird nun in Siegen geschehen, worüber ich mich sehr freue“, sagte der KVWL-Vorsitzende Dr. Gerhard Nordmann. Die KVWL ist seit Längerem an den Universitäten in Westfalen-Lippe aktiv, um bei Studierenden für die Arbeit in der ambulanten Versorgung zu werben. (iss)

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