Adipositas-Chirurgie

Kasse muss Hautstraffung nicht zahlen

Veröffentlicht:

AACHEN. Die operative Straffung der Haut nach massivem Gewichtsverlust ist keine GKV-Leistung. So entschied das Sozialgericht Aachen in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil.

Eine Frau, die nach einer Magenbypass-Operation 70 Kilogramm abgenommen hatte, hatte ihre Kasse auf Kostenübernahme für die Entfernung überschüssiger Haut verklagt. Nach Ansicht der Richter geht es dabei aber nicht um die Behandlung oder Prävention einer Krankheit.

Eventuellen psychischen Belastungen könne die Frau mit Mitteln der Psychiatrie und Psychotherapie begegnen, dafür sei kein operativer Eingriff nötig. (iss)

Sozialgericht Aachen, Az.: S 13 KR 269/12

Mehr zum Thema

Gastbeitrag

Corona-Impfpflicht? Es gäbe Alternativen!

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Frustration über die fehleranfällige Digitalisierung hat bei Ärztinnen und Ärzten im vergangenen Jahr zugenommen, zeigt das am Freitag veröffentlichte „Praxisbarometer Digitalisierung“ der KBV.

© baranq / stock.adobe.com

KBV-Praxisbarometer

Ärzte frustriert: Tägliche TI-Probleme in jeder fünften Praxis

Den Stempel Genesenenstatus gibt es in der Form nicht mehr: Jeder Bundesbürger muss nun wissen, dass der 15., der 28. oder der 90. Tag nach Impfung oder Erkrankung etwas am Status ändert.

© Torsten Sukrow/SULUPRESS.DE/picture alliance

Kommentar zur Corona-Bürokratie

Leben ist mehr als ein Antikörpertiter