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Schleswig-Holstein

Katholische Kliniken schmieden Allianz

Der neu gegründete Elisabeth Vinzenz Verbund gehört nach eigenen Angaben zu den zehn größten christlichen Klinikträgern in Deutschland.

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REINBEK. Neuer Verbund unter den kirchlichen Klinikträgern: Die Katholische Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth (KWA) mit Sitz im schleswig-holsteinischen Reinbek hat sich mit der Kirchlichen Stiftung St. Bernward in Hildesheim zum neuen Elisabeth Vinzenz Verbund (EVV) mit Sitz in Berlin zusammengeschlossen.

Die KWA hält 75 Prozent der Anteile. Der neue Verbund zählt acht Krankenhäuser, 2600 Klinikbetten und fast 6000 Beschäftigte.

Damit gehört der EVV nach eigenen Angaben zu den zehn größten christlichen Klinikträgern in Deutschland.

Christliches Profil der Häuser soll bewahrt werden

"Ziel ist es, das christliche Profil der von Ordensschwestern gegründeten Krankenhäuser zu bewahren", sagte Lothar Obst, kaufmännischer Direktor des KWA-Krankenhauses in Reinbek. Zugleich kündigte Obst eine Expansion an.

Für weitere katholische Kliniken und Träger sei eine Aufnahme in den EVV-Verbund möglich. Dabei soll die Autonomie der einzelnen Häuser gewahrt bleiben.

Obst betonte, dass der Zusammenschluss aus stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen heraus erfolgt sei. Das Reinbeker Krankenhaus etwa habe innerhalb von fünf Jahren seine stationäre Patientenzahl von 14.500 auf 17.000 gesteigert, innerhalb von zehn Jahren seien 150 Vollzeit-Arbeitskräfte hinzugekommen.

Anlass für den Verbund waren fehlende Neueintritte von Ordensschwestern, die eine reine Besetzung wichtiger Gremien der Rechtsträger mit Ordensfrauen nicht mehr ermöglichen. (di)

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