Direkt zum Inhaltsbereich

"Kein Einstiegsgehalt mehr unter zehn Euro"

NEU-ISENBURG (reh). Seit heute laufen die Tarifverhandlungen zu den Gehältern der Medizinischen Fachangestellten. Ihr Berufsverband fordert ganz klar eine lineare Gehaltssteigerung.

Veröffentlicht:
Ein besseres Einstiegsgehalt von Medizinischen Fachangestellten fordert der Verband für medizinische Fachberufe.

Ein besseres Einstiegsgehalt von Medizinischen Fachangestellten fordert der Verband für medizinische Fachberufe.

© Klaus Rose

"Kein Einstiegsgehalt mehr unter zehn Euro pro Stunde", so formuliert Magret Urban, Ressortleiterin Tarifpolitik beim Verband für medizinische Fachberufe (VmF), das Ziel des Berufsverbands. Denn momentan lägen die Startgehälter bei 8,53 Euro pro Stunde. "Selbst die Putzkräfte in den Praxen werden besser bezahlt", sagt Urban zur "Ärzte Zeitung". Eine Prozentzahl für die Gehaltsforderung will sie aber nicht nennen, denn das klinge dann wieder nach einer viel zu hoch gegriffenen Forderung.

Aber natürlich sollen nicht nur die Gehälter in der Tätigkeitsgruppe I und fürs erste bis dritte Berufsjahr, sondern in einem linearen Verhältnis auch die Gehälter der übrigen Tätigkeitsgruppen angehoben werden. Wobei das Einstiegsgehalt derzeit für die Tätigkeitsgruppe I bei 1424 Euro/Monat liegt.

Dem VmF sei es wichtig, dass Medizinische Fachangestellte von ihrem Beruf leben könnten. Das sei derzeit nicht immer gegeben, wie erste Daten der Online-Gehaltsumfrage des VmF zeigen: Rund sechs Prozent der Teilzeit- wie Vollzeit-Beschäftigten müssten noch einen Minijob ausüben, um über die Runden zu kommen. Und immerhin ein gutes Drittel der Befragten seien Alleinverdiener.

Lesen Sie dazu auch: Steht für MFA bald eine Gehaltssteigerung vor der Tür?

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gastbeitrag

GKV-Beitragssatzstabilisierung mittels Privatisierung der Prävention?

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Das könnte Sie auch interessieren
An der Frankfurt School of Finance & Management im Norden der Mainmetropole wird auch in diesem Jahr der Tag der Privatmedizin 2026 ausgerichtet. Die Veranstaltung ist für den 21. November angesetzt. (Archivbild)

© Frankfurt School of Finance & Management

Update

Praxiswissen und Innovation

Privatmedizin: Anregungen für die Praxis in Frankfurt am 21. November

Logo Cardisio

© Cardisio

Cardisio

Cardisiographie mit LVEF-Erkennung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Risikopatienten identifizieren

Osteoporose: So verhindern Sie die (nächste) Fraktur

Lesetipps
Group of people over vintage colors background smiling with hands on chest with closed eyes and grateful gesture on face. Health concept.

© Krakenimages.com / stock.adobe.com

Diskriminierung

Rassismus in der Hausarztpraxis: Warum Hinschauen die Versorgung verbessert

Schematische Darstellung der Lunge mit Bakterienbesiedlung.

© Working Moments / stock.adobe.com

Mikrobiomforschung

Atemwegs-Dysbiose befeuert Lungenerkrankungen