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Kinderklinik hilft Auswärtigem Amt bei Krisenfällen

HANNOVER (cben). Über 30 Mitarbeiter des Zentrums für Kinder und Jugendliche des Kinderkrankenhauses auf der Bult in Hannover arbeiten künftig freiwillig für Kriseninterventionsteams (KIT) des Auswärtigen Amtes (AA). Das teilte das Kinderkrankenhaus mit.

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Bisher gebe es bundesweit nur wenige Teams, die sich speziell um Kinder und Jugendliche bei Unglücksfällen in Ausland kümmern, hieß es.

Die Expertenteams helfen im Einsatzfall der Botschaft vor Ort, Infrastruktur zu etablieren, verletzte und traumatisierte Patienten zu sichten. Auch übernehmen sie die Notfallbetreuung und organisieren und begleiten den Rücktransport der Patienten nach Deutschland.

Bei Großunglücken im Ausland, bei denen auch junge deutsche Staatsbürger betroffen sind, werden nun auch Fachleute aus der Kinder- und Jugendmedizin sowie -psychologie des Krankenhauses auf der Bult für die Betreuung eingesetzt.

Das Team besteht aus Chefärzten, Kinder- und Notfallmedizinern, Psychologen, Psychiatern, Physiotherapeuten, Kinderkrankenpflegern, Rettungssanitäter und Seelsorger, hieß es.

"Die Bult ist ein idealer Partner für uns, weil sie unter einem Dach Fachleute aus allen Gebieten der Kinder- und Jugendmedizin vereint und so im Krisenfall vor Ort das gesamte Spektrum an notwendiger Betreuung anbieten kann", begründet Dr. Maria Magdalena Bellinger vom Gesundheitsdienst des AA die Wahl der Klinik.

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