Schleswig-Holstein

Klinik Reinbek: Poolkräfte helfen in Pflege

Veröffentlicht:

REINBEK. Das Krankenhaus in Reinbek hat einen Pool mit Teilzeitkräften und geringfügig Beschäftigten gebildet, die als Springer zu selbst gewählten Zeiten auf den Stationen eingesetzt werden. Mit dem neuen Angebot will das Krankenhaus Pflegekräfte, die nach beruflicher Auszeit einen moderaten Wiedereinstieg planen, ansprechen.

"Auch wenn die Springer nur für vier oder sechs Stunden aushelfen statt die ganze Nacht zu arbeiten, sind sie für die übrigen Kollegen eine große Entlastung. Das Stammpersonal kann durch die Unterstützung die Qualität in der Patientenversorgung halten und baut gleichzeitig weniger Überstunden auf", sagte Reinbeks stellvertretende Pflegedirektorin Angela Ahrens. Die neuen Kollegen erhalten nach ihren Angaben vor dem Einsatz eine Schulung und werden nur gemäß ihrer beruflichen Qualifikation und Erfahrung eingesetzt. Ziel sei es, den Wiedereinsteigern eine Brücke zum Vollzeitjob in ihrem erlernten Beruf zu bauen.

Hintergrund des Modellprojektes ist die schwierige Vereinbarkeit zwischen Familie und Drei-Schicht-Betrieb im Krankenhaus. In Bewerbungsgesprächen hatten Krankenschwestern den Personalverantwortlichen wiederholt von ihren Problemen berichtet, den Dienstplan und wechselnde Schichten sowie Wochenenddienste mit den Betreuungszeiten ihrer Kinder in Einklang zu bringen. Die starren Dienste lassen in aller Regel wenig Spielraum, den nun die Poolkräfte schaffen. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

GKV-Finanzkommission

Spekulationen um Abschaffung des Pflegebudgets sorgen für Unruhe

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Eine Frau mit drei Tabletten und einem Glas Wasser in der Hand.

© Hazal / stock.adobe.com

Umfrage

Nach Antidepressiva-Stopp: Fast die Hälfte mit deutlichen Symptomen