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Klinikum Offenbach will 300 Stellen streichen

OFFENBACH (ine). Das Defizit des Klinikums Offenbach liegt zum Jahresende bei 46 Millionen Euro - das sind drei Millionen mehr als ursprünglich geplant. Der Sanierungsplan sieht vor, dass insgesamt 300 Stellen wegfallen sollen. Dies entspricht einem Kostenvolumen von etwa 15 Millionen Euro.

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Im klinischen Sektor sind in diesem Jahr 91 von 1680 Stellen gestrichen worden. Bereits im Oktober hatte die Interims-Geschäftsführerin Franziska Mecke-Bilz mitgeteilt, dass die Personalkosten zwischen 2008 und 2010 von 93,5 Millionen Euro auf 101,4 Millionen Euro gestiegen sind.

Die Gesamtkosten des Klinikums seien in diesem Zeitraum - vor allem bedingt durch den Umzug in den Neubau - um elf Prozent jährlich in die Höhe geschossen, während die Erlöse pro Jahr nur um 2,8 Prozent gesteigert werden konnten.

Die Geschäftsführerin - ihr Vertrag läuft im Januar aus - hofft, dass das Klinikum in drei Jahren schwarze Zahlen schreibt.

Wie berichtet, hatte die Stadt die Leitung des Hauses im Sommer vorübergehend dem Berliner Krankenhauskonzern Vivantes übertragen.

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