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Konjunkturpaket II bringt Uniklinik Münster neue Station

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MÜNSTER (maw). Rund 4,63 Millionen Euro hat das Uniklinikum Münster nach eigenen Angaben aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung für die Verdoppelung seiner Behandlungskapazitäten des Knochenmarktransplantationszentrums (KMT) auf 20 Patientenzimmer bekommen. Die neue Station wurde am Samstag nach fast zehnmonatiger Bauzeit in Betrieb genommen.

"Der Bedarf an diesen zusätzlichen Plätzen ist enorm: Seit der Eröffnung des KMT im Jahr 1999 ist die Zahl der Patienten permanent angestiegen. Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr als 100 Erwachsene im KMT-Zentrum behandelt sowie 28 Kinder und Jugendliche. Die Erweiterung war daher dringend nötig", erläuterte Professor Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor des UKM. Für die Versorgung erwachsener Patienten stünden nun 15 Zimmer zur Verfügung, fünf weitere Zimmer für Kinder und Jugendliche.

Die Patienten verbringen in der Regel mehrere Wochen auf den streng isolierten Stationen des KMT-Zentrums. Alle Zimmer sind den Angaben zufolge mit Vorschleuse versehen und mit einer Filtereinheit ausgerüstet, um maximale Keimfreiheit zu gewährleisten. Die Projektleitung für den Bau lag bei der UKM Infrastrukturmanagement GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft des UKM, wie Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM, erklärte. Bei der neuen Station handelt es sich um einen Aufbau auf dem bisherigen Dach des Gebäudes.

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