Kommentar zum Berliner Klinik-Netzwerk

Kooperation statt Konkurrenz

Von Angela MisslbeckAngela Misslbeck Veröffentlicht:

Gratulation an die Treiber in den beiden großen Berliner Krankenhäusern: der kommunale Klinikkonzern Vivantes und die Uniklinik Charité setzen zum Wohl ihrer Patientinnen mit Eierstockkrebs auf Kooperation statt Konkurrenz. Sie halten gemeinsame Tumorkonferenzen ab, bilden einen Verbund für Eierstockkrebs und wollen ein gemeinsames Kompetenzzentrum zertifizieren lassen.

Das kann für alle Beteiligten ein Gewinn werden: Die Kliniken und ihre Patientinnen profitieren vom geballten KnowHow der Experten, und die Gesundheitspolitiker in der Hauptstadt können sich freuen, dass ihre parteiübergreifend immer wieder vorgetragene Forderung nach verstärkter Zusammenarbeit der beiden Großkliniken Gehör findet.

Die langjährige Forderung der Gesundheitspolitiker haben die zwei landeseigenen Krankenhäuser, die gemeinsam etwa zwei Drittel der Berliner Patienten versorgen, in Teilen bereits umgesetzt. Ihre Kooperationen beschränkten sich bislang aber auf Felder außerhalb der Patientenversorgung, wie zum Beispiel das - sehr erfolgreiche - Labor.

Mit der jetzigen Kooperation haben die Kliniken Neuland betreten. Erstmals tun sie sich jetzt bei der Patientenversorgung zusammen. Dass das ein überschaubares Gebiet betrifft, sei ihnen zunächst zugestanden.

Lesen Sie dazu auch: Berliner Kliniken: Gemeinsam gegen Eierstockkrebs

Mehr zum Thema

Defizite in der Weiterbildung

Führung aus ärztlicher Sicht: Eine Blackbox

Das könnte Sie auch interessieren
Management tumorassoziierter VTE

© Leo Pharma GmbH

CME-Fortbildung

Management tumorassoziierter VTE

Anzeige | Leo Pharma GmbH
CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

© Leo Pharma GmbH

Empfehlungen

CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Anzeige | Leo Pharma GmbH
Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

© Bristol-Myers Squibb

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

© Alpha Tauri 3D Graphics / shutterstock

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

© Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

CAR-T-Zelltherapie

OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Hendrick Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (vorne von rechts), Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD), SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, auf dem Weg zur Pressekonferenz, auf der sie die beschlossenen Maßnahmen vorstellten.

© John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Einheitliche Standards beschlossen

Bund-Länder-Gipfel ebnet regionalen Corona-Lockdowns den Weg

AU-Bescheinigungen können vorerst bis Ende März auch weiter via Telefon-Kontakt ausgestellt werden.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Corona-Sonderregeln

GBA verlängert Tele-AU bis Ende März 2022