Klinikfusion

Krankenhäuser in Vechta und Lohne gründen neue Gesellschaft

Mit dem Zusammenschluss des St. Franziskushospitals und des St. Marienhospitals ist die Voraussetzung für das gemeinsame Zentralklinikum geschaffen, das mit 450 Planbetten in Vechta gebaut werden soll.

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Vechta/Lohne. Die beiden Krankenhäuser St. Franziskushospital im niedersächsischen Lohne und das neun Kilometer entfernte St. Marienhospital in Vechta fusionierten am 8. Februar formal zusammen mit der Schwester-Euthymia-Stiftung zur St. Marienhospital Vechta/Lohne gemeinnützige GmbH. Das gab die Stiftung am Freitag bekannt.

Die beiden Krankenhäuser sind je zu 24 Prozent an der neuen Gesellschaft beteiligt, die Stiftung mit 52 Prozent. Mit dem Schritt entstehen eine neue gemeinsame Gesellschafterversammlung und ein gemeinsamer Anstellungsträger für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Häuser.

Die Verschmelzung sei „ein Meilenstein mit Blick auf die künftige bauliche Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser“, so Ulrich Pelster, Vorstandsvorsitzender der Schwester-Euthymia-Stiftung. Die Geschäftsführungen der beiden Krankenhäuser würden zunächst weiterhin standortbezogen und zugleich in gemeinsamen Projekten arbeiten.

Baustart für neues Zentralklinikum frühestens 2025

Damit ist auch die Voraussetzung für das neue gemeinsame Zentralklinikum geschaffen, das mit 450 Planbetten am Standort Vechta gebaut werden soll. Das neue gemeinsame Klinikum Vechta soll eine Fläche von insgesamt 28.800 Quadratmetern haben, so die Stiftung. 18.000 Quadratmeter werden angebaut, ein anderer Teil werde im Bestand modernisiert. Baubeginn ist frühestens 2025. Zehn Jahre später soll das Gebäude fertig sein: Die geplanten Kosten belaufen sich auf 174 Millionen Euro. Am Standort Lohne soll ab 2030 ein Gesundheitszentrum unter anderem für ambulantes Operieren und geriatrische Rehabilitation entstehen. (cben)

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