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Inflation

Laborverband fordert EBM-Anpassung und Strompreisdeckel

Die Kostensteigerungen der Labore liegen laut Branchenverband BDL aktuell „deutlich über dem Niveau der Arztpraxen“.

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Berlin. Die Schlange derer, die unter dem Eindruck galoppierender Energiekosten gravierende Konsequenzen für Ihre Branche fürchten, wird immer länger. Nun reihen sich auch die Labore ein. Der Berufsverband der Laborärzte (BDL) fordert, dass die Laborvergütung im EBM anzupassen sei. „Insbesondere duldet die seit Jahren angekündigte Neukalkulation des Probentransports keinen Aufschub“, heißt es in einer Verbandsmitteilung am Dienstag.

Zudem müssten die Stromkosten der Facharztlabore – „als versorgungsrelevante Gesundheitseinrichtungen innerhalb der kritischen Infrastruktur“ – gedeckelt werden“, appelliert BDL-Vorsitzender Dr. Andreas Bobrowski an die Bundesregierung. Der „dramatische Anstieg der Kosten für den Probentransport und (den) Betrieb der Analysegeräte“ stelle die medizinischen Labore „vor große Herausforderungen“.

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Auch eine Mitgliederumfrage habe ergeben, heißt es weiter, dass „fast 80 Prozent der Teilnehmer“ die KBV-Prognose von sechs Prozent diesjähriger Kostensteigerung im ambulanten ärztlichen Markt jedenfalls für ihre Sparte als „zu niedrig“ erachten. (cw)

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