Direkt zum Inhaltsbereich

Inflation

Laborverband fordert EBM-Anpassung und Strompreisdeckel

Die Kostensteigerungen der Labore liegen laut Branchenverband BDL aktuell „deutlich über dem Niveau der Arztpraxen“.

Veröffentlicht:

Berlin. Die Schlange derer, die unter dem Eindruck galoppierender Energiekosten gravierende Konsequenzen für Ihre Branche fürchten, wird immer länger. Nun reihen sich auch die Labore ein. Der Berufsverband der Laborärzte (BDL) fordert, dass die Laborvergütung im EBM anzupassen sei. „Insbesondere duldet die seit Jahren angekündigte Neukalkulation des Probentransports keinen Aufschub“, heißt es in einer Verbandsmitteilung am Dienstag.

Zudem müssten die Stromkosten der Facharztlabore – „als versorgungsrelevante Gesundheitseinrichtungen innerhalb der kritischen Infrastruktur“ – gedeckelt werden“, appelliert BDL-Vorsitzender Dr. Andreas Bobrowski an die Bundesregierung. Der „dramatische Anstieg der Kosten für den Probentransport und (den) Betrieb der Analysegeräte“ stelle die medizinischen Labore „vor große Herausforderungen“.

Lesen sie auch

Auch eine Mitgliederumfrage habe ergeben, heißt es weiter, dass „fast 80 Prozent der Teilnehmer“ die KBV-Prognose von sechs Prozent diesjähriger Kostensteigerung im ambulanten ärztlichen Markt jedenfalls für ihre Sparte als „zu niedrig“ erachten. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Blutbildveränderungen

Ursachenfindung der Leukozytose: Reaktiv, Infektion oder Leukämie?

Bewertungsausschuss

Der Humangenetik stehen deutliche Kürzungen bevor

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Haustiere

Kasuistik: Was passieren kann, wenn der Hund die Wunde ableckt

Patienten häufig überwässert

Praxistipps zur Hyponatriämie: „Trinken nur bei Durst!“

Lesetipps
Nicht alles können Ärzte in der Rheumatologie delegieren – die strukturierte Vorbereitung einer Anamnese allerdings schon.

© auremar / stock.adobe.com

Aufgabenteilung

Wie Delegation in der Rheumatologie funktionieren kann

Dreidimensionale gerenderte Illustration von Darmkrebs.

© appledesign / stock.adobe.com

Ergebnisse einer Vergleichsstudie

CT-Kolonografie oder FIT: Welches Verfahren Darmkrebs früher aufspürt

Ins Fitnessstudie statt zum Geburtstag der Oma: Wer eine starke Verpflichtung spürt, Sport zu treiben, könnte eine Muskeldysmorphie haben.

© ME Image / Stock.adobe.com

Krafttraining bis zur Erschöpfung

„Adonis-Komplex“: Was Ärzte beim Verdacht auf Muskeldysmorphie tun können