Onkologie

Leipzig und Jena entwickeln Spitzenzentrum für Krebsmedizin

Die Universitätskliniken Leipzig und Jena wollen ein neues Krebszentrum entwickeln, um die Patientenversorgung auf dem Land stärken.

Veröffentlicht:

Leipzig. Die beiden Universitätskliniken Leipzig und Jena wollen ein gemeinsames onkologisches Spitzenzentrum entwickeln. „Unser Ziel ist es, dass Krebspatienten, die aus dem ländlichen Raum stammen, die gleichen Behandlungschancen haben wie solche, die an einem Uniklinikum behandelt werden“, sagt Professor Andreas Hochhaus, Sprecher des bestehenden Krebszentrums am Universitätsklinikum Jena. „Aufgabe eines solchen Zentrums muss es sein, den Fortschritt greifbar und nutzbar zu machen“, ergänzt Professor Florian Lordick, Direktor des Krebszentrums am Leipziger Universitätsklinikum.

Das neue Zentrum beteilige sich an der Ausschreibungsrunde 2021 der Deutschen Krebshilfe für ein Krebszentrum der höchsten Stufe der Zertifizierung. Das Vorhaben trägt den Titel „Mitteldeutsches Krebszentrum – Gemeinsam Krebs besiegen“. Die beiden Universitätskliniken wollen ihre jeweiligen regionalen Partner mit einbringen. Gemeinsam ergebe das 80 Partner, wozu Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Medizinische Versorgungszentren, Reha-, Hospiz- und Palliativdienste sowie andere Krebszentren gehörten. (sve)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Bundessozialgericht

BSG klärt Verjährungsfristen für Krankenhausrechnungen

Urteil

BSG definiert, wann Neugeborenen-Infektion „angeboren“ ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

© jarun011 / stock.adobe.com

Chronische lymphatische Leukämie

Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

© samunella / stock.adobe.com

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
MRT-Bildgebung und Monitoring

© wedmoments.stock / stock.adobe.com

Plexiforme Neurofibrome bei Neurofibromatose Typ 1

MRT-Bildgebung und Monitoring

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?