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Apps im Gesundheitswesen

MRSA-App vom Gesundheitsamt

Eine neue App soll Ärzte, medizinisches Personal, aber auch Patienten über den richtigen Umgang mit MRSA aufklären.

Veröffentlicht:

GREVENBROICH (mn). Infektionen mit multiresistenten Erregern sind an vielen Kliniken verbreitet. Das Gesundheitsamt Rhein Neuss Kreis und Eursafety Health-net haben deshalb eine "MRSApp" herausgebracht.

Diese App soll Ärzten, medizinischem Personal, Rettungsdiensten, aber auch Patienten und Angehörigen unkompliziert und schnell wertvolle Informationen zum Umgang mit MRSA liefern und so ein Bewusstsein für diese Erreger schaffen.

Die "MRSApp" ist übersichtlich aufgebaut und einfach zu bedienen. Die Infos wurden für verschiedene Nutzergruppen - etwa Pfleger, Rettungsdienst, Patienten - aufbereitet.

Klickt der Nutzer beispielsweise auf "Ärzte", so bekommt er arztspezifische Informationen zu MRSA: Was genau dies für Erreger sind, worauf man beim Umgang mit MRSA-Patienten achten muss und welche Patienten besonders gefährdet sind.

Von dort können weitere Themen angeklickt werden, wie "Standardhygiene", "Ablauf eines Krankentransportes", "Abstrichverfahren" oder "MRSA in Senioren- und Pflegeheimen".

Menüpunkte "Patienten" und "Angehörige"

MRSApp

Preis: kostenfrei

Sprache: deutsch

Größe: 684 kb

Erforderliche Version: 2.3.3 oder höher

Zum Download: Android Store

Unter dem Menüpunkt Standardhygiene gibt es zum Beispiel Infos zum Thema Schutzkleidung und es wird ein Video zur Händedesinfektion gezeigt. Auch gibt es viele Schaubilder, etwa zum Thema Nasenabstrich oder Krankentransport.

Unter den Menüpunkten "Patienten" und "Angehörige" wird über Übertragung und Umgang mit Trägern von MRSA aufgeklärt.

Auch gibt es Informationen zur Isolierung von MRSA-Patienten. Um die Themen besser zu veranschaulichen sind hier einige Videos hinterlegt.

Zudem findet der Nutzer weiterführende Links, etwa zum Robert-Koch-Institut oder zum MRSA-net, eine Initiative, deren Ziel die Prävention und Bekämpfung von MRSA ist.

Ein Nachteil der App ist, dass einige Videos und Schaubilder nur übers Internet einsehbar sind und der Aufbau kann einige Zeit dauern.

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