Tarifvertrag

Mehr Geld für Ärzte der SRH-Kliniken

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HEIDELBERG. Nach nur einem Verhandlungstag hat sich der private Klinikträger SRH Kliniken GmbH mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. Die 677 an den SRH-Kliniken tätigen Ärzte erhalten rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres vier Prozent mehr Gehalt.

Außerdem werden die Zuschläge für Samstagsarbeit auf zehn Prozent und für Nachtarbeit auf 15 Prozent angehoben. Die Laufzeit des neuen Vertrages beträgt nach Angaben der SRH Holding eineinhalb Jahre.

SRH Kliniken GmbH betreibt Kliniken und Medizinische Versorgungszentren in Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Baden-Württemberg wurden kürzlich die drei Kliniken des Landkreises Sigmaringen übernommen.

Damit verfügt die SRH nach eigenen Angaben nun über neun Krankenhäuser, drei Rehakliniken und fünf Medizinischen Versorgungszentren und versorgt jährlich rund eine halbe Million Patienten.

Zur SRH-Gruppe gehören neben den Kliniken auch private Bildungseinrichtungen, Hochschulen und die erste deutsch-paraguayische Universität in Asunción. Insgesamt erwirtschaftet das Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von mehr als 700 Millionen Euro, annähernd zwei Drittel davon im Klinikgeschäft. (cw)

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