Abbau

Merck KGaA streicht Stellen in Deutschland

DARMSTADT (ck). Den Standort Darmstadt will die Merck KGaA zwar stärken, trotzdem sind auch die deutschen Standorte vom Sparprogramm des Pharma- und Chemiekonzerns betroffen.

Veröffentlicht:

Nach der angekündigten Schließung der Merck-Serono-Zentrale in Genf und dem Stellenabbau in der Schweiz sollen nun in Deutschland bis Ende 2015 rund 1100 der insgesamt 10.900 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Wie der Konzern mitteilte, erfolgt der Abbau sozialverträglich, hauptsächlich über Freiwilligen- und Altersteilzeitprogramme in allen Sparten und Funktionen.

Merck verzichte bis Ende 2017 - mit Ausnahme von noch zu prüfenden Standortschließungen und Betriebsübergängen - auf betriebsbedingte Kündigungen, heiße es.

Das Sparprogramm für Deutschland umfasse mehr als 100 Einzelinitiativen. Unter anderem werde eine Reihe unterstützender und spartenübergreifender Bereiche wie etwa die Logistik reorganisiert. Auslagerungen an externe Anbieter seien nicht vorgesehen.

Zur Stärkung des Standortes Darmstadt würden dort und an anderen deutschen Niederlassungen allein in den nächsten zwei Jahren mindestens 250 Millionen Euro investiert.

Den Plänen zufolge soll Darmstadt als weltweite Konzernzentrale der Gruppe weiter ausgebaut werden. Die Effizienzmaßnahmen sind laut Merck Teil der konzernweiten Initiative "Fit für 2018", die die Wettbewerbsfähigkeit der Darmstädter langfristig sichern soll.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Auswirkung auf Arzneiversorgung

Pharmaindustrie warnt vor Helium-Engpässen durch Irankrieg

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Beratung in der Arztpraxis

Sicher mit Kindern verreisen: So geht‘s

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?