Medizintechnik

Messe widmet sich Fortschritt bei 3D-Druck

In Barcelona präsentieren Hersteller personalisierte Medizinprodukte aus dem 3D-Drucker.

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BARCELONA/FRANKFURT. Barcelona ist vom 3. bis 5. Oktober der Treffpunkt der 3D-Druck-Experten. Auf der diesjährigen Fachmesse IN(3D)USTRY – From Needs to Solutions präsentieren Vertreter verschiedenster Branchen Innovationen aus der Welt des 3D-Drucks. Für den Gesundheitssektor zeigt der Anbieter Exovite seine kundengerecht angefertigten 3D-Druckschienen, die nach Messeangaben 75 Prozent leichter als herkömmliche Gipsschienen sind. Das Unternehmen Tractivus werde seine erste, aus Silikon hergestellte und durch 3D-Personalisierung entwickelte Luftröhre vorstellen.

Unter dem Stichwort zirkuläre Wirtschaft rührt derweil auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) die Werbetrommel für die Verknüpfung der Chemie mit digitalen Dienstleistungen, die zu neuen Geschäftsmodellen und mehr Nachhaltigkeit führe. "Zu den Perspektiven in der Medizintechnik gehören neue, im 3D- oder zukünftig sogar im 4D-Druck hergestellte Produkte, deren Materialien von der Chemie entwickelt und angeboten werden", ließ der VCI jüngst anlässlich der Vorstellung einer gemeinsam mit Deloitte aufgesetzten Studie zur Chemie 4.0 wissen.

Dabei haben Werkstoffe aus dem 4D-Druck als zusätzliche "Dimension" laut VCI ein Formgedächtnis, das sich zu einem bestimmten Zeitpunkt aktivieren lässt. So könnten medizinische Implantate in einer leicht zu verarbeitenden Form hergestellt werden, die dann am gewünschten Ort im Körper ihre gespeicherte Form annehmen, heißt es. Basis derartiger Innovationen sei die gezielte Nutzung von Big Data. (maw)

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