Prozess gegen Lehrerin

Mit Rezeptfälschung fast eine Million Euro ergaunert?

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OSNABRÜCK. Vor einer Strafkammer des Landgerichts Osnabrück hat am Mittwoch die Verhandlung gegen eine ehemalige verbeamtete Realschullehrerin begonnen.

Der heute 66-Jährigen wird vorgeworfen, Originalrezepte so bearbeitet und gefälscht zu haben, dass die verordneten Medikamente nicht wie vorgesehen nur einmal, sondern bis zu zehnmal verordnet und von der Apotheke ausgehändigt wurden.

In 112 Fällen habe die Angeklagte diese Fälschungen dann bei der Beihilfestelle des Landes Niedersachsen eingereicht.

Über die Jahre soll sich die ehemalige Lehrerin auf diese Weise ein „erweitertes Gehalt“ von insgesamt knapp 904.000 Euro ergaunert haben, wie es in einer Terminmitteilung des Landgerichts heißt. (cw)

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