St. Joseph Krankenhaus

Neue Klinik für Geriatrie eröffnet

In Berlin gibt es jetzt eine neue Anlaufstelle für ältere multimorbide Patienten. Die Versorgung obliegt einem multiprofessionellen Team.

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BERLIN. Eine neue Klinik für Geriatrie gibt es seit Kurzem im St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof. Sie wird von der ehemaligen leitenden Oberärztin des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin Dr. Rahel Eckardt als Chefärztin geleitet. Multimorbide alte Menschen sollen in der neuen Klinik ganzheitlich von einem multiprofessionellem Team aus Fachärzten, spezialisierten Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen, Ernährungsberatern, Sozialarbeitern und Seelsorgern behandelt werden.

Zu den Behandlungsschwerpunkten zählen Nephrologie und Alterstraumatologie.

Die Klinik umfasst 36 Betten. Dafür wird eine Station komplett umgebaut. "Herzstück unserer Klinik ist ein großer Therapiebereich mit Räumen für Einzel- und Gruppentherapie sowie einer hochwertig ausgestatteten Therapieküche", erläutert Eckardt. Der 72 Quadratmeter große Bereich ist unter anderem mit breiten Behandlungsliegen, Fahrrad- und Handkurbelergometer ausgestattet.

Physikalische Anwendungen mit Wärme und Kälte, Lymphdrainage und Elektrotherapie werden ergänzend angeboten. Auch ein Tagesraum steht zur Verfügung. Die Patientenzimmer werden bis zum Sommer nach und nach umgebaut.

Tempelhof zählt zu den Berliner Bezirken mit einem hohen und steigenden Anteil alter Menschen. "Mit der Klinik für Geriatrie reagieren wir auf diese Entwicklung", erklärt der Ärztliche Direktor des St. Joseph Krankenhauses Professor Thomas Poralla. Das größte katholische Krankenhaus in der Hauptstadt versorgt mit knapp 500 Betten und 1200 Mitarbeitern pro Jahr rund 65.000 Patienten. Die Geriatrie ist im aktuellen Berliner Krankenhausplan deutlich verstärkt worden. (ami)

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