Neues Praxisauto kann Betriebskosten senken

NEU-ISENBURG (th). Die Finanzkrise könnte für Praxischefs positive Seiten haben. Sie kommen eventuell günstiger an neue Praxiswagen.

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Viele Autohersteller drosseln die Produktion und schicken ihre Belegschaft in den Zwangsurlaub, und viele Autohäuser bangen mangels Absatz um ihre Existenz. Das hat dazu geführt, dass kaum noch ein Kaufvertrag ohne deutliche Zugeständnisse beim Preis unterzeichnet wird. "Im Oktober betrug der durchschnittliche Rabatt auf den Listenpreis 16 Prozent", meldet Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen.

Zusätzlich ankurbeln will die Bundesregierung den Absatz mit steuerlichen Anreizen. Wenn ein Neuwagen mindestens die Abgasnorm Euro 5 erfüllt, soll beim Kauf ab Januar für zwei Jahre die Kfz-Steuer erlassen werden. Allerdings hält sich der Effekt der Steuersenkung in Grenzen: Für einen Euro-4-Diesel mit zwei Litern Hubraum zahlen Besitzer jährlich rund 300 Euro KFZ-Steuer, ein Benziner schlägt bei gleichem Hubraum mit 135 Euro zu Buche. Schon heute erfüllen einige aktuelle Fahrzeugmodelle die strengen Kriterien der Euro-5-Norm. Neben Modellen von Audi zählen dazu unter anderem der BMW 118d, der Mercedes E300 Ecotec und der VW Passat TDI.

Dennoch dürfte neben dem Aushandeln eines großzügigen Rabattes ein Blick auf die Euro-5-Modelle lohnen, denn diese Autos haben zumeist auch einen besonders sparsamen Kraftstoffverbrauch. Bei einem Benzinpreis von 1,35 Euro pro Liter und einer jährlichen Fahrleistung von 30 000 Kilometern senkt eine Reduzierung des Spritverbrauchs um zwei Liter pro 100 Kilometer die jährlichen Betriebskosten um 810 Euro. Ärzte mit häufigen Hausbesuchsfahrten sollten dies beim Kauf eines Neuwagens ins Kalkül mit einbeziehen.

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