Ambulante Versorgung

Neues Projekt zur Fehlerprävention gestartet

Mehr Sicherheit in der ambulanten Versorgung ist das Ziel eines neuen gemeinsamen Projekts der KV Westfalen-Lippe und des BMG.

Veröffentlicht:

HAMBURG. Mehr Sicherheit in der ambulanten Versorgung ist das Ziel eines neuen Projekts des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) in Kooperation mit der KV Westfalen-Lippe und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit. Auf Basis von Patientenerfahrungen sollen geeignete Messinstrumente entwickelt werden.

Das BMG hat OptiMedis beauftragt, einen Fragebogen zu entwerfen, der für Patienten sicherheitsrelevante Ereignisse und Faktoren erfasst. Teil der Entwicklung ist eine Delphi-Befragung mit Wissenschaftlern, Ärzten und Praxismitarbeitern sowie Patienten mit Expertise im Bereich der Patientensicherheit.Er soll in den nächsten Monaten in einer ersten Patientenbefragunggetestet und damit Erkenntnisse zum Stand der Patientensicherheit in der ambulanten Versorgung ermitteltwerden. Hierfür werden Arztpraxen als Teilnehmer gesucht, vorwiegend im Bereich der KV Westfalen-Lippe.

Die Ergebnisse werden den den Arztpraxen anonymisiert zurückgespiegelt. Der Fragebogen wird laut OptiMedis frei verfügbar sein. (mu)

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