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Westfalen-Lippe

Nicht genug Plätze für suchtkranke Straftäter

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) schlägt Alarm: In den Suchtfachkliniken des LWL reichen die Behandlungskapazitäten für suchtkranke Straftäter nicht aus.

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KÖLN. Während die Zahl der wegen einer Abhängigkeitserkrankung untergebrachten schuldunfähigen Verurteilten zurzeit bei rund 440 liegt, stehen für sie in den Suchtfachkliniken nur 290 Plätze zur Verfügung.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) schlägt deshalb Alarm: In den Suchtfachkliniken des LWL reichen die Behandlungskapazitäten für suchtkranke Straftäter nicht aus.

Die Folge ist, dass die suchtkranken Patienten in den LWL-Maßregelvollzugskliniken untergebracht sind, in der Allgemeinpsychiatrie des Verbands und in der Suchtfachklinik eines anderen Trägers.

"Der Belegungsdruck ist ein bundesweites Problem und damit eine Herausforderung, der nicht nur wir uns in unseren LWL-Maßregelvollzugskliniken stellen müssen", sagt Dr. Bernd Gimmek, Leiter der Forschungsgruppe "Sucht" des LWL-Maßregelvollzugs. (iss)

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