Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Nur Transparenz schafft Akzeptanz

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

"Wo sind denn die zusätzlichen Milliarden hingeflossen?" Diese Frage stellen sich derzeit viele Vertragsärzte, die eine Benachrichtigung über ihr Regelleistungsvolumen (RLV) bekommen haben - und damit eine Aussage darüber, wie hoch ein großer Teil ihres Umsatzes wird. In vielen Fällen lässt das RLV ein Minus erwarten.

Dabei wird teilweise übersehen, dass das RLV am Ende nur einen Teil des Praxisumsatzes ausmachen wird. Das Problem ist nur: Transparenz darüber, wie hoch diese Erlöse aus Leistungen außerhalb der RLV sein wird - und ob dieses über den extrabudgetären Erlösen der vergangenen Jahre liegen wird -, gibt es nicht. Die Verunsicherung bei den Ärzten ist groß, obwohl mit den fest vergüteten RLV doch gerade das Gegenteil erreicht werden sollte.

So schallen nun die Hiobsbotschaften über dramatisch sinkende Honorare aus manchen KVen, und fast niemand kann beurteilen, welche Klagen berechtigt sind und wo vielleicht die neuen Optionen den Ärzten noch nicht klar geworden sind. Schuld daran ist ein Honorarsystem, das außer wenigen Spezialisten niemand mehr durchschaut. Doch ohne Transparenz bei den Honoraren gibt es auch keine Akzeptanz bei den Ärzten. Und das leistet der Systemflucht letztlich Vorschub.

Lesen Sie dazu auch: Fragen zum RLV? Nutzen Sie das Experten-Forum!

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Bewertungsausschuss

Der Humangenetik stehen deutliche Kürzungen bevor

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Post-COVID-Syndrom: Blutwäsche in Studie ohne Nutzen für Betroffene?

Lesetipps
Es muss nicht immer die ganze Packung sein. Bei Abklingen der Symptome reicht oft eine kürzere Dauer der Antibiotikatherapie.

© umang / stock.adobe.com

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen