Gesundheitswirtschaft

Ökonom Oberender berät Bayern

Wirtschaftsministerium in Bayern will mehr Vernetzung.

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MÜNCHEN. Der Bayreuther Gesundheitsökonom Professor Peter Oberender ist zum Beauftragten für die bayerische Gesundheitswirtschaft ernannt worden.

Damit solle der Vernetzungsgedanke in der Medizintechnik, Biotechnologie, pharmazeutischer Industrie, Gesundheitstourismus, Heilbäder und Kurorte sowie Forschung und Entwicklung gestärkt werden, erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

"Der Beauftragte übernimmt eine wichtige Makler- und Koordinierungsfunktion und fördert den notwendigen branchenübergreifenden Austausch zwischen den Beteiligten", sagte Zeil.

Besonders die Digitalisierung biete vielfältige Chancen für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft.

Die Gesundheitswirtschaft ist nach Angaben des Ministeriums mit rund 800.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Freistaat und habe sich in der Krise als Treiber der Wirtschaft erwiesen.

Ihr Stellenwert werde in den kommenden Jahren auf Grund der demografischen Entwicklung weiter steigen. Außerdem sei die Bevölkerung vermehrt bereit, in ihre Gesundheit zu investieren, so das Ministerium. (sto)

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