Assistenzsysteme

Perfekter Partner für Hausnotruf

Die Demografie ebnet den Weg für technische Assistenzsysteme. Basis bleibt der Hausnotruf.

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BERLIN. Ob eine Sensormatte, die das Betreten und Verlassen einer Wohnung meldet, eine automatische Lichtanlage, die den Toilettengang in der Nacht erleichtert oder programmierbare Medikamentenspender - technische Assistenzsysteme, auch Ambient Assisted Living (AAL) genannt, setzen sich zunehmend durch.

Der Grund für diese Entwicklung ist nach Ansicht der Initiative Hausnotruf offensichtlich: Assistenzsysteme steigern die Lebensqualität alter und kranker Menschen und lassen sich optimal mit dem Hausnotruf koppeln.

Auch für Menschen mit Behinderung, Demenzkranke oder Epileptiker habe AAL individuelle Lösungen parat.

"Wer im Alter möglichst lange in seinem gewohnten Umfeld leben möchte, dem bietet der Hausnotruf ergänzt durch die altersgerechten Assistenzsysteme die ideale Voraussetzung dafür", ist Michaela Stevens, Geschäftsführerin der Initiative Hausnotruf überzeugt.

Unter dem Dach der Initiative Hausnotruf vereinen sich nach eigenen Angaben professionelle Notrufspezialisten, bekannte und qualitätsorientierte Hilfsorganisationen sowie namhafte Hersteller technischer Geräte.

Aber nicht nur zu Hause, auch unterwegs helfe die Kombination von Hausnotruf mit AAL. So könne beispielsweise ein gestürzter Spaziergänger über einen Notfallsender mit GPS-Anbindung im Wald bis auf wenige Meter geortet und zeitnah versorgt werden.

"Die Zukunft gehört der AAL-Technologie. Schon heute wird sie als eine Antwort auf die Herausforderungen des demographischen Wandels gehandelt", erläutert Stevens.

Die Grundlage für die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten bilde die seit über 40 Jahren erfolgreiche Idee des Hausnotrufs. Ein wie eine Armbanduhr oder Halskette getragener Sender verbinde sich auf Knopfdruck über Funk mit einer Basisstation, die sofort die Hausnotrufzentrale alarmiert.

Dort sei Tag und Nacht ein Mitarbeiter erreichbar und kläre im Gespräch die Dringlichkeit der Lage. Bei Bedarf schicke er den Bereitschaftsdienst oder in kritischen Situationen den Rettungsdienst vorbei.

Dieser komme dank sicherer Schlüsselhinterlegung direkt in die Wohnung des Betroffenen.

Über die Hausnotrufanbieter werden Senioren laut Initiative im Alltag immer auch direkt unterstützt. So helfe beispielsweise ein Fahrdienst, der sie zu Arztterminen oder zum Friseur bringe und wieder abhole.

Dazu könnten Pflegeleistungen hinzugebucht werden - von ambulanten Pflegediensten und der Unterstützung durch ehrenamtliche Pflegebegleiter bis hin zur stationären Pflege. (maw)

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