Berlin

Querelen um gemeinsames Herzzentrum

Veröffentlicht:

BERLIN. Das Universitäre Herzzentrum Berlin (UHZB) kommt nicht in die Gänge. Obwohl die Eckpunkte für den Zusammenschluss der Herzmedizin des Universitätsklinikums Charité und des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) seit mehr als einem Jahr vereinbart sind, ist noch kein Vertrag unterschrieben. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Adrian Grasse hervor.

„Die zur Gründung erforderlichen Dokumente, insbesondere ein Forschungs- und Lehrvertrag, befinden sich im fortgeschrittenen Entwurfsstadium“, ließ Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach verlauten. Medienberichten zufolge gibt es jetzt noch Streit ums Geld.

Das universitäre Zentrum soll einen Neubau am Campus Virchow Klinikum der Charité beziehen, wo das DHZB bereits jetzt angesiedelt ist. Der Neubau befindet sich laut Krach jedoch erst in einem frühen Planungsstadium.

Das Universitäre Herzzentrum soll aber den Angaben zufolge schon Anfang Januar 2020 den Betrieb aufnehmen. (ami)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Corona-Impfung in einer kommunal organisierten Impfstelle im thüringischen Jena. Die Ärztekammer in Thüringen dringt auf eine generelle Impfpflicht, auch die BÄK hält dies angesichts der aktuellen Lage für geboten.

© Martin Schutt / dpa

BÄK-Brief an Merkel und Scholz

Ärzte drängen auf allgemeine Corona-Impfpflicht

Auch in Deutschland sollen bald Corona-Impfungen der 5- bis 11-Jährigen möglich sein.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Impfungen bei Unter-12-Jährigen

BVKJ-Chef Fischbach: „Kinder sollen jetzt den Blutzoll zahlen“

Mittlerweile bekannt: Die rote Schleife steht für Solidarität mit HIV-Patienten und soll Aufmerksamkeit für die Infektion schaffen.

© Betelgejze / stock.adobe.com

HIV/Aids

„Trauen wir uns ruhig, über Sex zu reden!“